Ein Gesamtbild

Einem neuen Klub der Grünen im Nationalrat würden im Fall einer gleichen Verteilung der Mandate angehören:
Ulrike Lunacek, Albert Steinhauser, Sigrid Maurer, Markus Koza (neu), Alev Korun, Werner Kogler, Judith Schwentner, Dieter Brosz, Ulli Fischer (neu), Elisabeth Götze (neu), Ruperta Lichtenecker, Clemens Stammler (neu), Gabi Moser, Berivan Aslan, Thomas Haidenberger (neu), Harald Walser, Georg Bürstmayr (neu), Julian Schmid, Christiane Brunner, Irmi Salzer (neu), Helene Jarmer, Daniel Landau (neu); die Listen in Salzburg und Kärnten werden erst gewählt. 2 Mandate fehlen also in dieser Aufstellung.

8 neue Gesichter wären damit im kommenden Klub der Grünen vertreten sein. Frische Ideen. Erneuerung, die gut tun wird.

14 Abgeordnete werden dem neuen Klub wieder angehören. Erfahrung, die die Grünen brauchen, um die erfolgreiche parlamentarische Arbeit fortzusetzen. Wobei die politische Erfahrung, die die Neuen mitbringen, ebenfalls groß ist.

In diesem Klub ist der linke Gewerkschafter genauso zu finden wie die erfahrene Aufdeckerin. Die Entwicklungshilfeexpertin ebenso wie die engagierte Kämpferin für Menschenrechte. Der erfahrene Anwalt und die gut vernetzte Wissenschafts- und Hochschulpolitikerin. Der Biobauer aus OÖ genauso wie der Bildungsexperte aus Vorarlberg. Die erfahrenen Vizebürgermeisterinnen aus NÖ ebenso wie der Hypo Aufdecker …

An der Spitze des grünen Klubs steht dann eine politische Allrounderin, die ihre europa- und außenpolitische Erfahrung einbringen wird, ihre ruhige, besonnene Art, ihre Verbundenheit mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Eine die brennt für Menschenrechte, offene Gesellschaft und Gleichstellung.

Ich bin Eva Glawischnig, Wolfgang Pirklhuber, Karl Öllinger, Georg Willi, Eva Mückstein, Bruno Rossmann, Tanja Windbüchler, Wolfgang Zinggl und Peter Pilz für ihre tolle Arbeit im Parlament dankbar. Ich bin sicher sie werden alle weiter für die grüne Sache kämpfen. Nicht mehr im Nationalrat, aber natürlich in vielfacher Weise anderswo in unserem Land.

Wechsel ist für eine Partei, die zukunftsfähig sein will, überlebenswichtig. Ich hätte diesen Klub wie jede/r Delegierte zum Grünen Bundeskongress in ein paar wenigen Positionen anders zusammengestellt, wäre ich allein verantwortlich. Glücklicherweise bin ich das aber nicht. Innerparteiliche Demokratie ist ein hoher Wert.

Die Grünen haben nun einen Generationenwechsel im Nationalratsklub vollzogen. Das ist insofern logisch und folgerichtig, als die Partei 30 Jahre alt geworden ist und die GründerInnengenerationen die Staffel weitergeben.

Das Wohl und Weh einer politischen Bewegung auf eine Person zu reduzieren ist mir deshalb deutlich zu unterkomplex. Das personelle Angebot dieser Partei war gut und es ist gut. Nicht nur im grünen Klub im Nationalrat, sondern auch in der Partei und in den Ländern.

Jetzt geht es darum in Österreich für progressive Mehrheiten zu sorgen. Die korrupten Rechten von der Macht fernzuhalten. Dafür sind die Grünen seit der Aufkündigung der Vranitzky-Doktrin durch die SPÖ der einzige Garant: Der Einsatz für Menschenrechte, für ein gutes Leben für Alle, für die Umwelt, für gute Bildung werden zu Alleinstellungsmerkmalen der Grünen im Parteien System. Dafür kann man die Grünen wählen. Jede/r möge selbst bewerten, ob dieses politische Team dafür ihr/sein Vertrauen hat.

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